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Abteilung 10 Islam  
Religion - ein weltweites Phänomen
"Religion ist out!"
Religionen im Überblick
Was ist eine Religion?
Animismus
Der Begriff "Animismus"...
Hinduismus
...die drittgrößte Weltreligion
Buddhismus
Der Buddhismus wurde im...
 
Abteilung 6
Fernöstliche Religionen
Der Konfuzianismus ist keine
Religion im...
 
Abteilung 7
New Age - Esoterik
Die New-Age-Bewegung ist wie
ein kaltes Buffet für das Geistliche.
 
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Islam bedeutet wörtlich "Unterwerfung",

d.h. eine völlig unterwerfende Hingabe an den Willen Gottes ("Allahs“).
Gegründet wurde er von dem Propheten Mohammed (570-632 n.Chr.), nachdem ihm, wie er zuerst meinte, ein Wüstendämon (Jinn) oder, wie er später glaubte, der Erzengel Gabriel Offenbarungen zuteil werden ließ. Der Koran ist eine Sammlung der Offenbarungen, die Mohammed zwischen 610 und 632 n. Chr. erhalten hat. Die Schriftensammlung besteht aus 114 einzelnen Abschnitten (Suren). Muslime glauben, dass der Koran unfehlbar und unveränderbar sei. Hadith und Sunna halten andere Ereignisse und Sprüche aus dem Leben Mohammeds fest. Diese Lehren decken Bereiche ab, die der Koran nicht erfasst. Die Shari´a ist ein Kommentar zu Koran und Haddis, die Vorschriften Allahs für das Handeln des Menschen aufzeigt.

Glaubensgrundlagen (Tafel links)

  • Die zentrale Lehre des Islam ist, dass es nur einen Gott gibt und ihm kein Partner zugesellt werden darf. Die Behauptung, Gott habe einen Sohn, ist Gotteslästerung. Allah ist souverän. Alles was geschieht, sei es gut oder böse, ist sein Wille.
  • Der Islam kennt zahlreiche Propheten - einschließlich Adam, Noah, Abraham, David und Jesus. Doch sie alle sind Mohammed untergeordnet, der für den größten Propheten gehalten wird.
  • Die geistliche Welt ist hierarchisch in Erzengel, Engel und charakterschwache Geister aufgeteilt. Jinn können sich für das Gute und das Böse entscheiden, und Menschen körperlich beeinflussen.
  • Das Endgericht zeigt, ob die Unterwerfung unter Allah aufrichtig war. Wie auf einer Waage werden die guten und die bösen Taten gewogen. Gott ist zwar gnädig, es bleibt aber seiner Souveränität überlassen, ob man ins Paradies kommt. Märtyrer erhalten sofortigen Eingang ins Paradies. Das Paradies wird als Garten verstanden, in der nur Gutes existiert.

Geistliches Leben

Das geistliche Leben der Muslime besteht aus den "fünf Säulen des Islam“.

  1. Das Glaubensbekenntnis "Es gibt keinen anderen Gott als Allah, und Mohammed ist sein Prophet“.
  2. Gebet: Muslime sind vom 12. Lebensjahr an dazu verpflichtet, fünf Mal am Tag zu beten. Männer betreten dafür die Moschee, Frauen beten zuhause. Häufig geht eine Familie geschlossen zur Moschee, um das Freitagsgebet abzuhalten.
  3. Fasten: Mohammed soll seine erste Offenbarung während des Monats Ramadan, dem 9. des islamischen Mondkalenders erhalten haben. Muslime fasten deswegen in diesem Monat von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
  4. Almosen: Muslimen ist vorgeschrieben 2,5 % ihres Einkommens den Armen zu geben.
  5. Pilgerschaft: Mekka war Mohammeds Heimat und zugleich die Wiege des Islam. Gebete werden in Himmelsrichtung gen Mekka gerichtet und von Muslimen wird erwartet, dass sie einmal im  Leben im Pilgermonat diesen Ort aufsuchen.

Djihad, der "heilige Krieg“ ist Pflicht eines Muslims. Es ist das Bestreben, nach individuellen Möglichkeiten, den Islam auszubreiten - auch unter Einsatz des eigenen Lebens.

Gottesvorstellung (Tafel rechts)

Allahs Größe betont seine Souveränität. Der Mensch bleibt im Islam vollkommen von Gott abhängig und getrennt.

Judentum
Das Judentum ist die
älteste monotheistische
Offenbarungsreligion.
Christentum
Zur größten Weltreligion,
dem Christentum, bekennen sich
mehr als 2 Milliarden Menschen.
Islam
Islam bedeutet wörtlich
"Unterwerfung",...
Säkularismus
20% der Weltbevölkerung
Säkularisten.
Viele Wege - ein Ziel?
Wollen die Religionen
letztlich alle dasselbe?
 
Viele Religionen - ein Evangelium
Religion ist der Versuch...