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Abteilung 5 Buddhismus  
Religion - ein weltweites Phänomen
"Religion ist out!"
Religionen im Überblick
Was ist eine Religion?
Animismus
Der Begriff "Animismus"...
Hinduismus
...die drittgrößte Weltreligion
Buddhismus
Der Buddhismus wurde im...
 
Abteilung 6
Fernöstliche Religionen
Der Konfuzianismus ist keine
Religion im...
 
Abteilung 7
New Age - Esoterik
Die New-Age-Bewegung ist wie
ein kaltes Buffet für das Geistliche.
 

Der Buddhismus wurde im 6. Jahrhundert vor Christus von Siddhartha Gautama gegründet.

Siddharta Gautama wurde um 560 v. Chr. in einer königlichen Hindu-Familie im heutigen Nepal geboren. Im Alter von 29 Jahren stand ihm das unausweichliche Schicksal des Menschen erstmals vor Augen. Er ließ seinen Wohlstand hinter sich, um Antworten auf die Fragen nach Krankheit, Leid und Tod zu finden. Nach Jahren der Askese, so heißt es, habe er Erleuchtung in einer Medidation gefunden und sei zum Buddha (=Erleuchteter) geworden.

Der Buddhismus ist sowohl historisch als auch inhaltlich eng mit der philosophischen Richtung des Hinduismus, den Upanishaden, verbunden. Auch er kennt das Prinzip des Karma (Das Gesetz von Ursache und Wirkung) und der Reinkarnation (Wiedergeburten). Die Unterscheidung liegt vor allem in der Ablehnung der Ordnung. Der Weg der Erlösung ist nicht das Leben nach einer Ordnung, in die man hineingeboren wird, sonder das Befolgen einer Lehre, die man hört und für die man sich entscheiden kann. Spirituelles Ziel des Buddhismus ist die Befreiung von ständigen Wiedergeburten durch das Eingehen in das Nirvana. Es gilt als Ende allen Begehrens und somit als Ende von erfahrbarem Leid.

Glaubensgrundlagen
Als Kern von Gautamas Verkündigung werden "Die vier edlen Wahrheiten" gelehrt.

  1. Immer wieder kehrendes Leid ist eine Tatsache. Leben besteht aus Leid (dukkha).
  2. Leid entsteht durch Verlangen. Wir leiden, weil wir Dinge begehren, die unbeständig sind. Alles ist unbeständig.
  3. Man kann sich selbst vom Leiden befreien, wenn man alles Begehren überwindet. Aufhören, sich nach Unbeständigem zu sehnen.
  4. Ein Mensch kann diese Verlangen überwinden, indem er dem "Achtfachem Pfad" folgt:
  • rechte Anschauung und Gesinnung
  • untadelige Rede
  • rechtes Handeln und Leben
  • gleichgewichtiges Streben
  • unablässiges Denken und ganzheitliche Einswerdung

Das Resultat dieses Pfades ist die buddhistische Ethik. Sie soll aus eine liebevollen Güte (Maitri) und heilender Hinwendung (Karuna) zu allen lebenden Wesen bestehen. Für Laien wird diese Ethik in fünf Regeln zusammengefasst: keine Gewalt gegenüber Lebewesen; Verzicht auf das, was man nicht erhält; keine sexuelle Beziehung aufgrund von Begierde, Wahrhaftigkeit; kein Drogenkonsum. Buddhisten unterscheiden zwischen Mönch und Laien. Armut, Zölibat und Friedfertigkeit sind Ideale des Mönchslebens. Laien dienen den Mönchen und sollen so ein besseres Karma erhalten. Im tibetischen Buddhismus gilt der spirituelle Meister (Lama) als Inkarnation früherer Lamas, wie z.Zt. der Dalai Lama. Der Zen-Buddhismus, der sich im Westen großer Beliebtheit erfreut, strebt nach Bewusstseinsbefreiung durch Medidation.

Die Gottesvorstellung
Im Buddhismus gibt es keine Vorstellung von einem höheren Wesen oder Gott. Trotzdem verehren einige Gläubige Buddha als Gott. Der Buddhist ist vor allem mit sich selbst beschäftigt. Sich selbst und alles andere als Illusion zu erkennen, ist das höchste Ziel.

Judentum
Das Judentum ist die
älteste monotheistische
Offenbarungsreligion.
Christentum
Zur größten Weltreligion,
dem Christentum, bekennen sich
mehr als 2 Milliarden Menschen.
Islam
Islam bedeutet wörtlich
"Unterwerfung",...
Säkularismus
20% der Weltbevölkerung
Säkularisten.
Viele Wege - ein Ziel?
Wollen die Religionen
letztlich alle dasselbe?
 
Viele Religionen - ein Evangelium
Religion ist der Versuch...